Sinn-volle Geschichten 1

77 Weisheiten, Erzählungen und Zitate, die berühren und inspirieren.

ISBN 978-394-056285-2
Preis: 9,80 €
inkl. 7% MwSt.

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Lieferzeit ca. 3 Werktage

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Sinn-volle Geschichten 1
77 Weisheiten, Erzählungen und Zitate, die berühren und inspirieren.

Dieses Buch ist eine Fundgrube von besonderen Geschichten für besondere Menschen: Geschichten zum selbst lesen oder zum Vorlesen. Geschichten die zum Nachdenken anregen – geschrieben und gesammelt für Menschen, die sich gerne auf einfache und nachhaltige Weise berühren und inspirieren lassen.

Das aufwändige Stichwortverzeichnis erleichtert das Finden von passenden Geschichten für viele Gelegenheiten und Situationen. Treten Sie ein in die Welt der Erzählungen und lassen Sie sich verzaubern und bereichern.

Auch ideal zum Verschenken!

Zielgruppen
– Für Seminarleiter, Trainer, Lehrer, Gruppenleiter, …
– Für alle, die schöne, hintergründige und berührende Texte lieben.

ISBN 978-394-056285-2
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5 Bewertungen für Sinn-volle Geschichten 1

  1. Dieses Büchlein enthält nur wertvolle, herzliche und geistreiche Geschichten, die anrühren, die sich in die Seele und in das Herz eingravieren. Mir ging es beim Lesen so, dass ich alle 77 Geschichten nahezu in einem Zug gelesen habe, weil mich jede Geschichte inspirierte und nach dem Lesen der einzelnen Geschichten dachte ich mir, ja so ist es. So ist das Leben.
    Und weil man diese Bereicherung, die man durch das Lesen erfährt gerne weitergeben möchte, habe ich mir gleich mehrere Bücher nachbestellt und sie lieben Menschen geschenkt.
    Die Rückmeldungen waren so erstaunlich. Es muss wohl so sein, dass gewisse Themen und Inhalte uns Menschen in gleichem Maße berühren.

  2. Ich besitze dieses Büchlein seit seiner Erscheinung. Es ist eine wundervolle Sammlung von Kurzgeschichten, die im Alltag in vielen Lebenslagen hilfreich sind. Die excellente Auswahl berührt das Herz und weckt Gefühle. Ich habe das Büchlein immer dabei und stöbere immer dann, wenn mir danach ist darin. Jedesmal wird mein Herz erfreut. Die Investition ist absolut lohnenswert.

  3. Mit viel Liebe und Gefühl erstellt, ist dieses Büchlein eine wunderbare Quelle der Anregung für den Alltag. Mich begeistern Geschichten, die einen berühren und zum Nachdenken anregen schon lange. Daher finde ich es toll hier so eine Sammlung in Händen zu halten. Vor allem das Stichwortverzeichnis erleichtert einem das Auffinden der zum jeweiligen Anlass bzw. Moment passenden Geschichte. Ich kann diese Büchlein jedem nur empfehlen.

  4. Ich liebe dieses handliche Buch im CD-Hüllen-Format, das eine wunderschöne Auswahl an Texten bereithält, die das Herz berühren und zum Nachdenken anregen. Dieses Buch ist für mich wie eine kleine Oase in der Alltagshektik. Du findest darin diese Art von Geschichten, die ein weiser Mann uns bei Minztee in seinem Wüstenzelt erzählen würde – oder eine weise Frau…. Geschichten, die uns erinnern, worum es wirklich geht in unserem Leben. Es ist für alle, die sich gerne erinnern lassen. Und für alle, die gerne andere inspirieren. Es ist das perfekte Nachschlagewerk für Vorträge und Reden. Ein Schlagwortverzeichnis macht es kinderleicht, eine Geschichte mit der passenden Botschaft zu finden. Dieses Buch ist ein Geschenk und ein Geheimtipp zum Weitererzählen!

  5. Dieses kleine Büchlein ist ein wahrer Schatz an schönen Geschichten, Weisheiten und Sprichwörtern. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, bis ich alles gelesen hatte. Da das Büchlein genau das ist – ein Büchlein – war ich recht fix durch. Ich habe einige Geschichten und Sprüche schon in einem Schulprojekt angewendet und mit den Kindern darüber philosophiert, sie waren dafür Feuer und Flamme! Das Büchlein eignet sich also hervorragend für Kinder, aber auch für uns „Große“, um mal nachzudenken. Ob vor dem Zubettgehen, am Lagerfeuer oder umgeben von Kindern, dieses Büchlein ist sein Geld mehr als wert!

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Es wird für irgendetwas gut sein

Es war einmal ein König, dem stets sein weiser Berater zur Seite stand. Dieser konnte allem, was geschah, stets etwas Positives abgewinnen, was jedoch den König manchmal zur Weißglut trieb.

Eines Tages unternahm der Herrscher samt Gefolge einen Ausflug auf eine unbekannte Insel. Am Strand angekommen, sah der König die vielen Palmen mit ihren Früchten.

Es gelüstete ihn nach einer Kokosnuss, so nahm er seine Machete, um die harte Schale zu öffnen. Dabei entglitt ihm die Klinge und er schnitt sich seinen kleinen Zeh ab. Der König schrie vor Schmerz und wehklagte laut!

Tröstend sagte sein Berater: „Majestät, es ist sicherlich sehr schlimm und auch sehr schmerzlich, aber es wird bestimmt für irgendetwas gut sein!“

Dieser Kommentar war dem König zu viel und er platzte beinahe vor Wut! Er befahl seinen Dienern, den Berater in ein tiefes Loch zu werfen, aus dem er alleine nie mehr herauskommen würde.

Auf dem Rückweg wurde der König noch auf der Insel von wilden Eingeborenen gefangen genommen und in deren Dorf verschleppt.

Er wurde auf einen steinernen Altar gebunden und das ganze Volk tanzte wild um ihn herum.

Der Medizinmann mit seinem prächtigen Federschmuck trat auf ihn zu und erklärte: „Jedes Jahr opfern wir unserem Gott einen Gefangenen, damit er uns auch im nächsten Jahr wieder gnädig gestimmt ist!“ Dabei begann er laut singend um den Altar herumzutanzen.

An des Königs Füßen angekommen, stockte der Medizinmann, schaute mit prüfendem Blick und rief seinen Leuten zu: „Bindet sofort diesen Mann los und lasst ihn laufen, dieser ist nicht vollkommen, es fehlt ihm ein Zeh! Unser Gott hat aber ein vollkommenes Opfer verdient!“

Umgehend eilte der Befreite, so gut es ihm mit seinem verletzten Fuß möglich war, zu seinem Berater und befahl seinen Dienern, diesen unverzüglich aus dem Loch zu befreien.

„Ich bitte vielmals um Vergebung für das, was ich dir angetan habe. Zu spät erhielt ich die Einsicht, dass du wieder einmal recht hattest!“ Und der König erzählte noch mit Schrecken von dem Erlebnis mit den Wilden.

„Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen mein Gebieter, ich wusste gleich, dass es für irgendetwas gut sein würde, als Ihr mich in das Loch werfen ließet.“

Erstaunt fragte der König, für was denn dies wieder gut gewesen sein solle?

Schmunzelnd antwortete der Berater: „Majestät, stellt Euch nur vor, die Wilden hätten mich gefangen!“

Es heißt, dass es dieser Berater, bis zu seinem seligen Ende, ausgesprochen gut hatte am Königshof.

Nach einer alten Geschichte

 

 

Spuren hinterlassen

Es war einmal ein alter Bauer, der seinen letzten Jahren entgegen sah. Der Mann hatte zwei Söhne, die er nach dem frühen Tod seiner Frau, ohne mütterliche Führung, erzogen hatte. Im Laufe der Jahre überkam ihn immer öfter der Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben vermittelt habe.

So ließ er sie eines Tages zu sich kommen und sprach: „Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Um in Frieden gehen zu können, möchte ich, dass ihr in die Welt hinaus zieht und eure ganz eigenen Spuren und Zeichen hinterlasst. Kehrt jedoch innerhalb eines Jahres wieder zurück, sodass ich eure Zeichen noch erblicken kann.“

Die Söhne folgten dem Geheiß ihres Vaters und zogen in die Welt hinaus. Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Steinberge zu errichten und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen.

Der jüngere Sohn hingegen ging in die Dörfer. Er sprach mit allen Menschen, denen er begegnete, er feierte, tanzte und spielte mit den Kindern.

Der ältere Sohn wurde zornig darüber und dachte bei sich: „Ich arbeite von früh bis spät und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder hingegen vergnügt sich nur.“

Als beide Söhne wieder heimkehrten, nahm der Vater, gemeinsam mit seinen Söhnen, seine letzte Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.

Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Doch der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Viele der gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und auf den Steinhaufen hatten Kinder gespielt und diese zerstört. Sogar die Löcher, die der ältere Sohn mühsam gegraben hatte, waren fast alle wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.

Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: „Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein Älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein Jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter.“

Nach einem afrikanischen Märchen

 

 

 

Gott sehen

Ein Pfarrer und der Dorfarzt, ein Atheist, unterhalten sich am Stammtisch.

„Solange ich Gott nicht sehen kann, leugne ich seine Existenz“, erklärte der Atheist dem Pfarrer.

Der Geistliche antwortete lächelnd: „Wenn das ihr einziges Argument ist, leugne ich aus dem gleichen Grunde ihren Verstand.“

 

 

Über die Tradition

Ein junges Paar war frisch verheiratet. Zu einem Festtag beschloss die junge Frau, eine Lammkeule zu schmoren. Bevor sie den Braten in den Ofen schob, schnitt sie von der Keule das untere Stück ab und legte die zwei Teile nebeneinander in den Schmortopf.

Ihr Mann schaute neugierig über ihre Schulter und fragte sie: „Warum teilst du den Braten entzwei?“ „Ich weiß nicht“, antwortete die Frau, „aber meine Mutter hat das immer genau so gemacht.“

Daraufhin fragte der Mann seine Schwiegermutter, warum sie das untere Stück der Lammkeule abschnitt?

„Ich weiß nicht, aber meine Mutter machte das immer genau so“, antwortete die Schwiegermutter.

Da die Großmutter noch am Leben war, erkundigte sich der junge Mann auch bei ihr, warum sie den unteren Teil der Lammkeule vor der Zubereitung abschnitt?

Die Großmutter antwortete mit einem Schmunzeln: „Ach, das hatte einen ganz einfachen Grund: Mein Schmortopf war damals so klein, dass der ganze Braten einfach nicht hineinpasste.“

Nach Nancy Friday

 

 

Unsere tiefste Angst

Unsere tiefe Angst ist es nicht, ungenügend zu sein.

Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es, warum solltest Du es nicht sein?

Du bist ein Kind Gottes. Dich klein zu machen, nützt der Welt nicht.

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen, nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie Kinder zu strahlen.

Wir wurden geboren, die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.

Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die anderen.

Quelle: Marianne Williamson

Nelson Mandela hat diese Aussagen in seine Antrittsrede im Jahre 1994 als Staatspräsident von Südafrika eingebaut.

 

Ein (nicht) ganz normaler Tag

Eines Tages kommt ein Mann gestresst von der Arbeit nach Hause und findet, statt dem gewohnten, gemütlichen Heim, das totale Chaos vor.

Das Garagentor steht offen, ebenso die Türen am Wagen seiner Frau. Im Vorgarten liegen Roller, Bobby-Car und weitere Spielgeräte verstreut herum. Die Haustüre steht sperrangelweit auf. Im Flur ist die Stehlampe umgefallen, der Läufer liegt zerknüllt in einer Ecke und überall brennt Licht. Im Wohnzimmer läuft der Fernseher; Decken, Kissen und die halbe Legokiste liegen am Boden verteilt.

Der Mann wirft einen Blick in die Küche und sieht die Reste vom Frühstück noch auf dem Tisch stehen, das Geschirr stapelt sich in der Spüle und ein paar Teller und Tassen sind zerbrochen. Hundefutter ist im ganzen Raum verteilt; vom Hund jedoch keine Spur. Der Mann geht zur Terrasse, stolpert über Sandspielsachen, gekrönt von diversen Süßigkeiten und sieht seine Kinder vergnügt, noch im Schlafanzug, mit Matsch spielen!

Der Mann läuft schnell die Treppe hoch, um seine Frau zu finden und muss dabei über weitere Haufen von Spielzeug und diversen Kleidungsstücken steigen. Er geht am Bad vorbei und sieht, dass der Wasserhahn nicht zugedreht ist. Nasse Handtücher liegen am Boden, ebenso eine ganz abgerollte WC-Papierrolle. Zahnpasta ist über den Spiegel und das Waschbecken verschmiert.

Mit rasendem Puls betritt er das Schlafzimmer und findet seine Frau im Bett liegend, mit einem Buch in der Hand!

Sie begrüßt ihn lächelnd und fragt: „Na, mein Schatz, wie ist denn heute dein Tag gewesen?“

Fassungslos schaut er auf seine Frau und fragt: „Was ist denn hier heute passiert?“

Immer noch lächelnd gibt sie zur Antwort: „Jeden Tag, wenn du von der Arbeit heimkommst, fragst du mich doch immer, was ich um Himmels Willen den ganzen Tag nur gemacht habe?“

„Ja und weiter“, fragt er entgeistert. Ganz gelassen erwidert sie: „Weißt du, mein Schatz, heute hab ich einmal nichts gemacht!“